Mehr Wachstumschancen für Start-ups in der Plattformökonomie

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Mehr Wachstumschancen für Start-ups in der Plattformökonomie

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und der Beauftragte für die Digitale Wirtschaft und Start-ups, Thomas Jarzombek, haben sich gestern mit dem Beirat „Junge Digitale Wirtschaft“ unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Tobias Kollmann zu einer Klausursitzung getroffen. Zentral war die Frage, wie die Wachstumschancen junger Start-ups auf den Märkten der Plattformökonomie weiter verbessert werden können.

Bundesminister Altmaier: „Die Klausursitzung hat mich darin bestärkt, den Fokus auf das Zukunftsthema Künstliche Intelligenz zu legen. Für die Digitalwirtschaft insgesamt gilt es, die richtige Balance zu finden: Wir müssen den Missbrauch von Marktmacht verhindern, ohne neuen Akteuren unnötige Steine in den Weg zu legen. Die Wachstumsmöglichkeiten deutscher und europäischer Digitalunternehmen wollen wir fördern und die Wachstumschancen für Start-ups weiter verbessern.“

Jarzombek: „In der Plattformökonomie ist es zentral, die Märkte auch für Newcomer offen zu halten – durch Wettbewerb, offene Plattformen und offene Schnittstellen. Schließlich hat das Rennen um maßgeschneiderte Lösungen für gewerbliche und industrielle Kunden erst begonnen. Dies ist ganz klar eine Chance für Deutschland. Mit dem Schwerpunkt „Digitale Plattformen“ greifen wir deshalb beim diesjährigen Digital-Gipfel in Dortmund ein Thema auf, das zentral ist für die künftige Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und Europas.“

Prof. Kollmann: „Plattformen sind das überlegene ökonomische Geschäftsmodell im Internet. Es muss unser Ziel sein, 42 Plattform-Unicorns aus Deutschland bis 2024 im B2C- und B2B-Bereich gerade auch auf Basis der KI-Technologie zu entwickeln, um endlich einmal vorne mitzuspielen. Dieses Potenzial haben wir, wenn wir ehrgeizige Wachstumsfonds in der Schnittstelle von Industrie und Start-ups platzieren würden.“

Vier Themenfelder der Digitalisierung standen auf der Agenda der Klausurtagung: „Digitale Plattformen“, „Wachstum und Finanzierung digitaler Start-ups“, „Künstliche Intelligenz“ und „Digitalisierung im Mittelstand“. Der Beirat hat außerdem das Thema „Greentech: Digitalisierung für den Klimaschutz“ eingebracht.

Der Beirat „Junge Digitale Wirtschaft“ wurde am 15. Januar 2013 eingesetzt. Er berät den Minister zu aktuellen Fragen der jungen digitalen Wirtschaft und neuer digitaler Technologien in Deutschland. Durch Stellungnahmen und Handlungsempfehlungen bringt der Beirat seine praxisnahe Expertise ein, um das wirtschaftliche Umfeld für die digitale Wirtschaft in Deutschland und Europa weiter zu verbessern.

Picture by Austin Distel on Unsplash